Finale in Enschede

Montag, 14. November 2011, 22.43 Uhr · Ein Kommentar

Zum vierten und letzten Mal in diesem Jahr ist das Jugend-Sinfonieorchester Nordrhein-Westfalen in concert. Das Programm, mit dem die jugendlichen Musikerinnen und Musiker schon in der Schweiz und zum Jugendtag in Oberhausen überzeugten, begeistert auch in den Niederlanden. Genauer gesagt: im Wilmersberg Zaal im Muziekcentrum Enschede.

Nur wenige der rund 1.000 Sitzplätze bleiben besetzt, als das Orchester nach der zweiten Zugabe von der Bühne abtritt. Mit Standing Ovations bedanken sich die Niederländer und etliche, dem Orchester nachreisende Fans. Apostel Peter Klene (Gebietskirche Niederlande) freut sich besonders über die gute Zusammenarbeit mit den deutschen Nachbarn aus Gronau (Bezirk Münster), die das Konzert maßgeblich organisiert hatten.

Gratis toegang, gevraagd voor donaties

Die Erlöse des Abends kommen Projekten in Suriname zugute, die die Neuapostolische Kirche Niederlande betreut. „Weil ich euch heute hören wollte, habe ich meine nächste Reise nach Suriname extra um ein paar Tage nach hinten verschoben“, berichtet Apostel Klene dem Orchester. „Und: es hat sich gelohnt!“

Für das nächste Jahr stehen beim Jugend-Sinfonieorchester einige neue Stücke auf dem Programm – also dann: Tot ziens!

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Auf Schweiz folgen die Niederlande

Sonntag, 13. November 2011, 17.52 Uhr · Ein Kommentar

Tonhalle Zürich, Stadtsaal Wil, Arena Oberhausen und nun: Muziekcentrum Enschede. Das Jugend-Sinfonieorchester wird international. Mit dem Programm, das in diesem Jahr schon zahlreiche Schweizer begeisterte (JO LIVE berichtete), tritt das Orchester heute in den Niederlanden auf. Rund 1.000 Zuhörer fasst der Wilmersberg Zaal im Muziekcentrum. Dort fand auch die letzte Probe vor dem Konzert statt.

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Jugend-Sinfonieorchester probt neues Programm

Sonntag, 9. Oktober 2011, 12.35 Uhr · Kommentar schreiben

Mit der ersten Proben nach dem Jugendtag nimmt das Jugend-Sinfonieorchester die Arbeit an einem neuen Programm auf: die rund 100 jungen Musikerinnen und Musiker proben den gesamten Samstag über im alten Kirchengebäude in Dortmund-Nord. Neue Stücke, neue Gesichter, alte Bekannte.

Im Jahr 2011 ging das Jugend-Sinfonieorchester erstmals auf Tour. Mit Konzerten in der Tonhalle in Zürich, der Stadthalle in Wil und dem traditionellen Benefizkonzert am Vorabend des Jugendtags, wurden rund 5.000 Zuhörerinnen und Zuhörer erreicht. Die Reaktionen: überall Standing Ovations und ein begeistertes Publikum.

Neues Programm soll junges Publikum erreichen

Diese Erfolgsstory soll auch im Jahr 2012 fortgesetzt werden. „Damit das gelingt, ist es an der Zeit, neue und weitreichend unbekannte Stücke zu spielen“, erklärt Stefan Vis, Dirigent des Orchesters. „Mit dem neuen Programm wollen wir wieder vermehrt ein junges Publikum erreichen. Wir versuchen uns an „Der Herr der Ringe“, „Carmen“ und „Satchmo!“, einem Medley mit den Hits von Louis Armstrong.“ Damit es spannend bleibt, will er aber nicht alles im Vorhinein verraten.

Im Voraus zu diesem Termin wurden alle interessierten Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen eingeladen, um bereits heute in die Probenarbeit hineinzuschnuppern. 25 Neuzugänge saßen schon an diesem Samstag hinter den JSO-Pulten. Aber Stefan Vis hofft, dass es nächste Woche noch mehr werden. „Am kommenden Samstag sind alle, die Interesse haben mitzuspielen, nach Dortmund eingeladen“, erläutert er. „Nach dem Vorspielen entscheiden wir dann, wer letztendlich im Orchester mitspielt. Ich hoffe, dass sich noch viele entscheiden, mitzumachen. Wir freuen uns über jeden einzelnen!“

Mitspielen!

Das Vorspiel für das Jugendsinfonie-Orchester findet am Samstag, 15. Oktober, in Dortmund-Eving, Evinger Str. 247 in 44339 Dortmund, statt. Ab 10 Uhr sind zunächst die Bläser eingeladen, ab 12 Uhr dann alle Streicher. Bei Fragen stehen die Organisatoren unter jso.nrw@googlemail.com zur Verfügung.

JO-Törn Tag 5: Zurück in Harlingen

Montag, 15. August 2011, 15.58 Uhr · Kommentar schreiben

Der letzte Tag versöhnte die Besatzung der Iselmar mit dem windigen und teils regnerischen Wetter der letzten Tage: Bei strahlendem Sonnenschein ging es von Makkum zurück nach Harlingen, wo das Schiff gegen 14 Uhr eintraf. Zuvor war noch Zeit für eine Badepause in der Nähe der Schleuse zum Wattenmeer.

Nicht mehr ganz so viele Segler wie am Vortag wagten sich diesmal in das kühle Ijsselmeer. Doch wer sich traute, der hatte großen Spaß. Der Rest betrachtete das Treiben von Oberdeck und machte sich schonmal ans Packen der Taschen.

Zurück in Harlingen galt es dann, das Schiff grob zu reinigen und nichts zu vergessen. Denn am Abend erwartete die Iselmar bereits die nächste Gruppe.

Die Skipper Jan und Miriam verabschiedeten sich von den Jugendlichen. Als Dankeschön gab es für sie eine neue Pflanze für das Oberdeck, ein sturmsicheres Feuerzeug und einen neuen Kasten Grolsch für lange Segelabende.

Mit viel Gehupe machten sich die Segler dann auf in Richtung Heimat. Ein erstes Nachtreffen ist bereits geplant.

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JO-Törn Tag 4: Schwimmen im kalten Ijsselmeer

Freitag, 12. August 2011, 20.24 Uhr · Kommentar schreiben

Von Den Oever aus ging es am Tag vier wieder mit Westwind Richtung Harlingen. Höhepunkt des Tages: Schwimmen. Die Nacht verbrachte die Iselmar dann in Makkum.

Durch die Schleuse südlich von Den Oever segelte die Iselmar mit ihrer 24-Mann starken Besatzung am 11. August ins Ijsselmeer. Die versprochene Wetterverbesserung ließ allerdings noch auf sich warten: Wie üblich wechselten Sonne, Wolken und Regen. Mit Rückenwind machte das Schiff rund 4 Knoten.

Kaltes Wasser und warme Dusche

Kurz vor Makkum setzte Skipper Jan dann den Anker. Überraschung für die Segler: Es gab die Möglichkeit, schwimmen zu gehen. Schnell waren die Badehosen angezogen und etwa die Hälfte der Besatzung wagte sich in das kalte Wasser. Einziger Vorteil: Nachher war der Wind an Oberdeck gar nicht mehr so kühl.

Nach einer warmen Dusche segelten die Iselmar dann die letzten Meter nach Makkum, wo zunächst ein Einkaufsbummel auf dem Programm stand. Skipper Jan hatte zudem die örtliche Imbissbude empfohlen – und deren Kibbeling.

Ausgezeichnete Segler

Als Abendessen gab es schließlich Reis mit Gyrospfanne und Buttergemüse. Nachtisch: Schoko‑ und Vanilleeis.

Schon traditionell fand dann der Abschlussabend statt. Der „Rat der Ältesten“ hatte über die Preisträger beratschlagt, die für ihre Verdienste an Bord ausgezeichnet wurden. Dies waren: Frederike und Jasmin als „Rookie of the Year“ sowie Larissa und Fabian als „Sailor oft he Year“. Als beste Kochgruppe zeichneten die Segler Vivian, Katrin, Tiana und Jovana aus. Für besondere Verdienste wurde zudem noch Lars geehrt. Fabian und Sven errangen den Titel der „blutrünstigsten Werwölfe von Dusterwald“.

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JO-Törn Tag 3: Gottesdienst an Bord

Freitag, 12. August 2011, 19.48 Uhr · Kommentar schreiben

Das stürmische Wetter setzte sich auch am Mittwoch fort. Allerdings ging es doch auf See in Richtung Westen. Abends stand dann der Gottesdienst auf dem Programm: Nach Den Helder schaffte es die Iselmar jedoch leider nicht.

Von Terschelling aus ging es unter Segeln und im strömenden Regen zunächst Richtung Harlingen. Gegen Mittag ordnete Skipper Jan an, die Segel einzuholen. Gegen den Wind und die Strömung ging es dann mit dem Motor am Deich entlang Richtung Westen. Das Verbrennen von einigen Hundert Litern Diesel brachte die Iselmar dann um kurz nach sechs bis in den Hafen von Den Oever.

Vor zwei Jahren hatte es die Mannschaft mit der Frans Horjus schon einmal nicht nach Den Helder geschafft. Damals fuhren die Segler mit dem Bus zur Kirche. Diesmal gab es beim sechsten Segeltörn eine Premiere: Gottesdienst an Bord.

Priester Leo Kerseboom, Vorsteher der Gemeinde Den Helder, kam mit einigen Jugendlichen aus Alkmaar und Den Helder an Bord, um Gottesdienst zu feiern. Im Aufenthaltsraum, mit einem provisorischen Altar aus Barhockern, erlebten die Segler Predigt und Feier des Heiligen Abendmahls.

Anschließend blieben die Gäste noch zum Kuchenessen an Bord. Zum Abendessen hatte es zuvor Tomatensuppe, Spaghetti und Hähnchen in Käse-Sahne-Soße gegeben.

Abends klang der dritte Segeltag mit dem traditionellen Spieleabend aus. Bis in die Nacht hinein jagte die Besatzung die „Werwölfe vom Dusterwald“.

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JO-Törn Tag 2: Sturm auf dem Wattenmeer

Freitag, 12. August 2011, 19.39 Uhr · Kommentar schreiben

Den zweiten Tag des Segeltörns verbrachten die 24 jugendlichen Segler im Hafen der Insel Terschelling. Windstärke 7 bis 8 verhinderte, dass die Skipper der am Steg liegenden Schiffe sich auf See trauten. Aber eigentlich war von der Besatzung niemand traurig: So blieb Zeit, die Ortschaften der Insel zu erkunden.

Zu Fuß, auf dem Fahrrad oder per Linienbus zerstreute sich die Besatzung nach dem Frühstück in alle Richtungen. Ein Ziel war der Nordseestrand im Norden von Terschelling, wo Sturm und Brandung wesentlich stärker waren als im Süden. Andere gingen Muscheln sammeln, Drachen steigen lassen oder machten eine Dünenwanderung. Das Wetter war wechselhaft: Kurze Regenschauer wechselten mit Wolken und blauem Himmel.

Am Abend servierte die Kochgruppe Kartoffeln mit Cordon Bleu sowie Speck und Zwiebeln, dazu Gurkensalat. Einziger Nachteil: Das Schiff roch nach Pommesbude und der Spüldienst war doch längere Zeit damit beschäftigt, das Fett vom Boden zu bekommen.

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JO-Törn Tag 1: Hisst die Segel!

Freitag, 12. August 2011, 19.30 Uhr · Kommentar schreiben

Der 6. Jugend Online Segeltörn startete am Sonntag, den 7. August 2010 mit Sonne und viel Wind in Harlingen. Nach dem Kennenlernabend und dem Großeinkauf am Morgen ging es dann für die 24 Matrosen auf See.

Nachdem das Schiff im letzten Jahr die ersten beiden Tagen aufgrund eines Sturms im Hafen verbringen musste, waren alle froh, dass es schon am ersten Tag los ging. Skipper Miriam erläuterte den Jugendlichen die grundlegenden Handgriffe an den Tauen und Segeln – und dann ging es auch schon los in Richtung Terschelling.

Wolken, Regen, Sonnenschein

Zum ersten Mal erfolgte das Kommando: Hisst die Segel. Dank des starken Winds ging es zügig vorwärts. Wolken und Regen wechselten mit Sonnenschein, so dass die nassen Regenjacken schnell wieder trockneten.

Auf der Nordsee-Insel traf die Iselmar bereits kurz nach Mittag ein, da der Wind immer weiter zunahm. Als das Schiff im Hafen vertaut war, erkundeten die Segler die Insel und prüften die Windstärke auf dem 35 Meter hohen „Berg“, der die Siedlung Terschelling-West vor dem Wind schützt: Einer der zehn schönsten Aussichtspunkte Europas – laut National Geographic.

Italienischer Abend

Der Abend startete dann italienisch mit einer Vorspeise in den Landesfarben, gefolgt vom Hauptgang „Nationalgericht in falschem Aggregatzustand. Als Nachspeise servierte die Küchencrew falsches Tiramisu (mit Apfelmus). Lecker, da waren sich alle einig und honorierten die Mühe mit viel Applaus.

Wie es am Dienstag weitergeht ist angesichts der wechselnden Wetterlage noch offen. Um elf Uhr entscheidet sich, ob das Schiff auslaufen kann. Ein Ziel steht jedoch schon fest: Mittwoch will die Crew in Den Helder den Gottesdienst besuchen.

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Factsheet zum Kinder‑ und Jugendtag 2011

Montag, 20. Juni 2011, 23.14 Uhr · Kommentar schreiben

Ort
Arena Oberhausen

Datum
18. und 19. Juni 2011

Motto
Kindertag: Lass deine Gaben wachsen
Jugendtag: Auf Christus vertrauen. Mit Christus gestalten.

Bibelwort
Kindertag: Lukas 19,12.13
Und er sprach: Ein Fürst zog in ein fernes Land, um ein Königtum zu erlangen und dann zurückzukommen. Der ließ zehn seiner Knechte rufen und gab ihnen zehn Pfund und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme!

Jugendtag: Matthäus 12,30
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Gottesdienstleiter
Bezirksapostel Armin Brinkmann

Predigtbeiträge
Kindertag: Apostel Wilhelm Hoyer (NRW Mitte)
Jugendtag: Apostel Peter Klene (Niederlande), Apostel Franz-Wilhelm Otten (NRW Süd)

Teilnehmer
Kindertag: rund 6.000
Benefizkonzert: rund 3.500
Jugendtag: rund 8.500

Jugend Online LIVE berichtet als nächstes vom JO-Törn 2011. Vom 7. bis 12. August stechen einige Landratten in See – mach mit! (»weitere Informationen)

Oberhausen in Angola

Montag, 20. Juni 2011, 15.05 Uhr · Kommentar schreiben

Alle Jugendlichen, die aufgrund eines Auslandsaufenthalts oder Krankheit nicht persönlich am Jugendtag teilnehmen konnten, hatten die Möglichkeit, den Gottesdienst und Jugendnachmittag live am PC zu verfolgen.

„Sämtliche verhinderten Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen, die uns angeschrieben haben, hatten Zugangsdaten“, freut sich Jürgen Schulz vom Jugend-Online-Team. Gemeinsam mit Markus Dombrowski ist er für die Internet‑Übertragung am Jugendtagswochenende zuständig gewesen.

Da Störungen durch zu hohe Nutzung entgegengesteuert werden musste, war im Vorfeld eine Anmeldung nötig. Um die Zugangsdaten zu erhalten, genügte es eine E-Mail mit Namen, Bezirk und E-Mail-Adresse des Jugendlichen sowie dem Grund für die Videoübertragung an das JO-Team zu senden. 27 Teilnehmer waren in diesem Jahr angemeldet – der erste Server verkraftete 20 Streamer, daher wurde zusätzlich noch ein zweiter Server eingerichtet, damit es keine Übertragungsausfälle gab.

Bereits seit 2005 überträgt JO die nordrhein-westfälischen Jugendtage live über das Internet. Einige Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen studieren oder arbeiten derzeit im Ausland. „Wir hatten dieses Jahr auf allen Kontinenten Streamingteilnehmer – außer in der Arktis und Antarktis“, fasst Jürgen Schulz zusammen.

Fotograf: Oliver Rütten

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