Stadtführung in Zürich

Samstag, 4. Juni 2011, 20.58 Uhr · Kommentar schreiben

Irgendwie waren am Samstagmorgen viele müder als nach der Busfahrt von Mittwoch auf Donnerstag. Gut, dass körperliche Betätigung auf dem Programm stand: Ein Stadtrundgang. Aufgeteilt auf fünf Gruppen erkundeten die Jugendlichen mit Stadtführern Zürich. Mit dabei auch Apostel Franz-Wilhelm Otten und seine Frau Sigurd.

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Konzert in der Tonhalle Zürich

Samstag, 4. Juni 2011, 20.24 Uhr · Kommentar schreiben

Höhepunkt der Konzertreise war für die Jugendlichen der Auftritt in der Tonhalle Zürich. In der alt-ehrwürdigen Konzerthalle spielten die Musiker Meisterwerke aus Klassik, Musical‑ und Filmmusik. Mehr als 1.200 Zuhörer verfolgten den zweistündigen Auftritt.

Schon vor 19 Uhr sammelten sich die ersten Besucher vor den Türen der Züricher Tonhalle, um sich nach dem Einlass die besten Plätze zu sichern. Eine Stunde später, um 20 Uhr, betraten die Musiker – einheitlich in schwarz gekleidet – die Bühne.

Ehrengäste in der Tonhalle
Unter den Besuchern waren auch zwei besondere Gäste: die Stammapostel Wilhelm Leber und Richard Fehr mit ihren Ehefrauen. Auch Bezirksapostel Armin Brinkmann und Apostel Franz-Wilhelm Otten wollten das Konzert nicht verpassen. Ebenso nahm der gastgebende Bezirksapostel Markus Fehlbaum (Neuapostolische Kirche Schweiz) teil.

Stammapostel Wilhelm Leber hatte die Jugendlichen vor dem Auftritt bereits in der Künstlergarderobe begrüßt. Die Spielerinnen und Spieler hatten für ihn ein Spalier gebildet – er revanchierte sich mit einem Gebet.

Klassik zum Ersten, Moderne zum Zweiten
Zurück zum Konzert: Als Vertreter der Schweizer Gastgeber begrüßte Bezirksevangelist Hans Graf die Zuhörer. Er bedankte sich für das Engagement der Gäste aus Nordrhein-Westfalen und dankte zudem allen Helfern und Spendern, die die Konzertreise möglich gemacht hatten.

Unter Applaus betrat Dirigent Stefan Vis die Bühne. Dann ging es los mit der Ouvertüre zu „Die diebische Elster“, gefolgt von etlichen weiteren klassischen Stücken. Nach einer Pause wurden die Stücke im zweiten Teil moderner: die bekannten Melodien aus West Side Story, Star Wars und als Highlight Pirates of the Caribbean. Viel Applaus bekam auch das „EJT Concerto“ – eine Neukomposition verschiedener Stücke, die anlässlich des Europa-Jugendtags 2009 in Düsseldorf geschrieben wurde.

Blumen und Buffet
Zum Abschluss gab es Blumen für Solistin Hanna Alia Al-Khalil und Dirigent Stefan Vis – und für die Zuhörer drei Zugaben. Unter viel Applaus verabschiedeten sich die Zuhörer von den deutschen Gästen. Für diese hatten die Schweizer Gastgeber „backstage“ ein großes Buffet aufgebaut. Hier gesellten sich dann auch Bezirksapostel Brinkmann und Apostel Otten mit ihren Frauen zu den Jugendlichen.

Die Idee für die Konzertreise in die Schweiz hatte Stammapostel Richard Fehr bei einem Auftritt des Jugend-Sinfonieorchesters 2008 in Dortmund gehabt. „Kommt doch mal nach Zürich und spielt in der Tonhalle“, hatte er damals gesagt. Dass aus dem Gedanken ein solches Ereignis wurde, hatte sich damals wohl kaum jemand vorstellen können.

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Letzte Probe in der Tonhalle Zürich

Samstag, 4. Juni 2011, 17.42 Uhr · Kommentar schreiben

„Auf der rechten Seite kommt die Perkussion zuerst rein, danach die Hörner“, ruft Dirigent Stefan Vis seinem Orchester zu. Die Worte hallen diesmal nicht von der hölzernen Jugendherbergs-Decke zurück, sondern von der gold-verzierten Decke der Tonhalle Zürich. Dann wird die Saalbeleuchtung gedimmt und die 115 Spieler des Jugend-Sinfonieorchesters sitzen im warmen Licht der Bühnenstrahler.

Die Stühle und Notenständer stehen auf den richtigen Plätzen, Dirigent Stefan Vis spricht letzte Details mit den jugendlichen Musikern ab. „Ich bin schon ein wenig aufgeregt und sicherlich geht es einigen von euch genauso. Aber wir haben jetzt richtig gut geübt und geben nachher ein richtig gutes Konzert!“, ermuntert Stefan Vis sein Orchester.

Die Vorfreude und Anspannung sind groß vor dem ersten Auftritt der Schweiz-Tour, doch spätestens als die ersten Klänge ertönen, ist das Orchester voll in seinem Element. Es ist die letzte Probe vor dem großen Auftritt in der Tonhalle Zürich – in knapp vier Stunden werden die Plätze im Saal schon gefüllt sein. Mehr als 1.000 Zuhörer werden zum Konzert des nordrhein-westfälischen Orchesters erwartet.

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Die zweite Probe

Freitag, 3. Juni 2011, 12.53 Uhr · Ein Kommentar

Der Freitagmorgen beginnt mit der zweiten Probe – als Vorbereitung für das abendliche Konzert in der Tonhalle. Zuvor galt es, sich in der Schlange vor dem Frühstücksbuffet in Geduld zu üben. Das Angebot: Jugendherbergs-Standard. Aber mit im Haus selbstgebackenem Brot. Lecker.

Um halb zehn schließen sich die Rolladen vor der Ausgabe – und natürlich kamen die meisten um 9.15 Uhr zum Frühstück. Aber irgendwie wurde dann doch noch jeder satt.

Ab zehn sammeln sich dann die 115 Spielerinnen und Spieler im Gruppenraum zur Probe. Stefan hat um volle Konzentration gebeten. In dem engen Raum ist jeder kleinste Fehler genau zu hören. Mit dem Kaiserwalzer und guter Laune geht es in den neuen Tag. Nächste Highlights: das Mittagessen um zwölf, um 15 Uhr fährt das Orchester dann zur Tonhalle Zürich.

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Auffahrts-Gottesdienst

Freitag, 3. Juni 2011, 12.27 Uhr · Kommentar schreiben

Der Donnerstag war nicht nur der Ankunftstag des Jugend-Sinfonieorchesters in Zürich, er war auch „Tag der Auffahrt“. So wird Himmelfahrt in der Schweiz genannt. Apostel Franz-Wilhelm Otten besuchte die Musikerinnen und Musiker in ihrem Proberaum in der Jugendherberge.

Am Morgen hatte der für die Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen zuständige Apostel an einem Gottesdienst des Stammapostels in Offenburg teilgenommen. Das Bibelwort des Stammapostels nahm er als Grundlage für den Gottesdienst am Abend. Es steht in Markus 16,19: „Nachdem der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde er aufgehoben gen Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.“

Vier Zeichen der Himmelfahrt

Es gebe vier Zeichen der Himmelfahrt, führte Apostel Otten aus.  Zu aller erst stehe da die Freude über den zurückgelegten Weg des Herrn. Freude über die Liebe, Freude über die Auferstehung Jesu Christi. Zum Anderen gebe es die Freude über den künftigen Weg. „Denn“, so erinnerte Apostel Otten, „unser Herr kommt! Persönliche Himmelfahrt zu halten, das ist unser Ziel. Wir haben den Weg, wir haben das Ziel – und irgendwann werden wir, ganz plötzlich, im Himmel sein!“

Nichts überlasse Gott dem Zufall. In dieser Gewissheit stehen zu dürfen sei ein Zeichen der Gnade Gottes. „Die Gewissheit um die Wiederkunft Jesu Christi ist ein Zeichen der Hoffnung!“ Diese Hoffnung solle jeden Tag erfüllen. Aus dieser Freude auf die eigene Himmelfahrt ergäben sich jeden Tag Impulse für das eigene Leben, die es umzusetzen gelte.

Schweizer besuchen Schweiz-Besucher

Neben dem Apostel dienten noch Bischof Rudolf Fessler und Bezirksevangelist Hans Graf aus dem Bezirk Zürich-Nord mit. Am Freitag spielt das Orchester in der Züricher Tonhalle. Auch an dieser Veranstaltung wird Apostel Otten teilnehmen.

Bezirksevangelist Graf hat an der Organisation der beiden Konzerte einen großen Anteil. In der Tonhalle Zürich zu spielen ist für jeden Musiker etwas besonderes.

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Erste Probe in Zürich

Donnerstag, 2. Juni 2011, 14.05 Uhr · Ein Kommentar

Reis und Geschnetzeltes als Hauptgang, Star Wars als Nachschlag: Kurz nach dem Mittagessen startete die erste Probe des Jugend-Sinfonieorchesters in der Jugendherberge in Zürich. Auf dem heutigen Proben-Programm stehen unter anderem der „Imperial March“ aus Star Wars, „Money, Money, Money“ und „America“. Die vier Tage in der Schweiz sind straff durchgeplant, viel Zeit zur Entspannung bleibt nicht. Schließlich, und das betont Dirigent Stefan Vis immer wieder, ist das Orchester auf Konzertreise und nicht im Urlaub. Und so wird geprobt und an den Liedern gefeilt was das Zeug hält.

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Jugend-Sinfonieorchester startet Konzertreise

Donnerstag, 2. Juni 2011, 03.19 Uhr · Kommentar schreiben

Jugendsinfonie-Orchester auf Konzertreise

Es ist mitten in der Nacht. In den beiden Bussen kehrt langsam Ruhe ein – die meisten der Reisenden schlafen. Kein Wunder, seit 19.30 Uhr rollen die Busse über die Autobahn Richtung Süden. Das Ziel: Zürich. Warum? Das Jugendsinfonie-Orchester Nordrhein-Westfalen ist auf Konzertreise in der Schweiz, die 115 jugendlichen Musikerinnen und Musiker haben einiges vor. Zwei Konzerte in Zürich sind geplant, zwei Gottesdienste werden besucht sowie musikalisch mitgestaltet und natürlich wird für das große Benefizkonzert vor dem Jugendtag in Nordrhein-Westfalen geprobt. Jugend Online LIVE ist mit dabei.

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